Impotenz durchs Radfahren?

Untersuchungen haben ergeben, dass der Sattel tatsächlich Druck auf die Durchblutung ausüben kann und zu Empfindungsstörungen führen kann – jedoch nur, wenn man Radfahren intensiv als Hobby hat (mehr als 300 km in der Woche) und über einen längeren Zeitraum. Es gibt allerdings Tipps, um das Risiko zu minimieren: Wenn Sie den Sattel einstellen dann so, dass die Spitze des Sattels leicht nach unten geneigt ist. Zudem sollte die Sattelhöhe so sein, dass die Beine nie völlig ausgestreckt sind. Wenn Sie aller 10 Minuten eine kurze stehende Pause einlegen, kann der Blutfluss aufrecht erhalten werden. Verwenden Sie für den Sattel einen breiten und gut gepolsterten (Damensattel). Eine Ausnahme bilden Liegefahrräder, bei denen Durchblutungsstörungen nicht auftreten.

Bei einem ganz normalen Fahrradausflug am Wochenende sind also keine Erektionsprobleme zu befürchten. Ganz im Gegenteil, die sportliche Betätigung wird Ihrem Körper gut tun und die Durchblutung fördern. Sport ist neben dem Verzicht auf Rauchen und Alkohol sowie einer gesunden Ernährung ein wichtiger Faktor beim Vorbeugen von Erektionsproblemen. So müssen Sie später nicht auf Potenzmittel zurück greifen oder sich mit dem leidigen Thema Impotenz/Potenzstörungen auseinandersetzen.

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