Training gegen Impotenz

Zusammenfassung: Das Thema Potenzprobleme ist für viele Männer noch immer ein großes Tabuthema. Bevor Mann jedoch zur Potenzpille greift, sollte er es erst einmal mit natürlichen Mitteln versuchen. Zu den bewährten Methoden gehört das Beckenbodentraining.

Inhaltsverzeichnis

  1. Beckenbodentraining hilft bei Potenzproblemen
  2. Potenztraining – Diese Muskeln sind wichtig
  3. Impotenz und Radfahren
  4. Erektionsstörungen – Mit Sport die Potenz steigern
  5. Sex als Training für die Potenz
  6. Impotenz – Dann müssen Sie zum Arzt gehen

Beckenbodentraining hilft bei Potenzproblemen

Probleme mit dem Beckenboden sind auch Männersache. Prostatabeschwerden, Operationen oder Gefäßerkrankungen können die Ursache für Blasen- und Potenzschwäche sein. Jeder dritte Mann über 50 ist betroffen. 

Dabei hat sich das wissenschaftlich erprobte Trainingsprogramm des Deutschen Beckenbodenzentrums in Berlin bewährt. Bereits nach sechsmonatigem Training können über 50 Prozent der Männer wieder "ihren Mann" stehen, haben Spaß am Leben und an der Sexualität.

Potenz Training 2 in Training gegen Impotenz

Potenztraining – Diese Muskeln sind wichtig

Im Gegensatz zu den meisten Frauen wissen viele Männer gar nicht genau, wo ihre Beckenbodenmuskeln liegen. Daher beginnt das Buch mit gezielten Wahrnehmungsübungen. Dazu gehören das Ertasten der Muskeln, die sich zwischen Scham- und Steißbein befinden. Diese können erspürt werden, wenn Männer die Peniswurzel zum Bauchnabel ziehen und die Spannung einige Sekunden halten.

Alle Übungen basieren auf dem Training dieser Muskeln. Denn sie sind es, die die Erektion aufrecht erhalten. Wird die Beckenbodenmuskulatur angespannt, werden auch die Gefäße der Schwellkörper zusammengedrückt und damit der Rückfluss des Blutes erschwert. Das erhöht den Druck in den Schwellkörpern, was wiederum wichtig ist, um die Erektion zu erhalten.

Impotenz und Radfahren

Wie die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit unterliegt auch die männliche Potenz dem natürlichen Alterungsprozess. Wenn das Gewebe an Elastizität verliert und nicht mehr so gut durchblutet wird, wird auch der Penis schneller schlaff. Mit gezieltem Fitnesstraining allerdings lassen sich Blutzirkulation und Muskelaktivität deutlich steigern. Allerdings sind nicht alle Sportarten uneingeschränkt empfehlenswert.

So können exzessives Radfahren – zum Beispiel lange Wochenendtouren – und Spinning im Fitnessstudio die Potenz empfindlich stören. Schuld daran sind meist unbequeme Sättel, die Taubheitsgefühl hervorrufen. Je schmaler der Sattel nämlich ist, desto stärker ist der Druck auf den Damm (Bereich zwischen Penis und After) und umso schlechter die Durchblutung.

Potenz Training 3 in Training gegen Impotenz

Erektionsstörungen – Mit Sport die Potenz steigern

Als Sportarten, die die Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur stärken sind daher Wandern, Klettern, Walken, Schwimmen und Golf zu empfehlen. Auch Joga ist bestens geeignet für ein effektives Muskeltraining im Beckenbodenbereich. Generell hilft eine gute Kondition, während des Sex länger durchzuhalten. Wer lieber ins Fitnessstudio geht, sollte möglichst Geräte- und Hanteltraining im Wechsel durchführen.

Durch kleine Übungen, die sich problemlos und unkompliziert in den Alltag einbauen lassen, lässt sich ebenfalls die Potenz verbessern. Als kleiner Tipp: während der Autofahrt, am PC und bei der Hausarbeit den Beckenboden immer mal wieder fünf bis zehn Minuten anzuspannen.

Sex als Training für die Potenz

Auch während des Sex gibt es Möglichkeiten, die Erektion zu verlängern. Es empfiehlt sich den Beckenboden immer wieder rhythmisch und kraftvoll anzuspannen. Außerdem sollte man vor einem Wechsel der Stellung bewusst mehrfach kurz die Beckenbodenmuskeln zu aktivieren. Der Stellungswechsel sollte dann eher unter einer mittleren Spannung erfolgen. Wer diese kleine Hilfe gegen Erektionsstörungen regelmäßig beherzigt, wird auf Dauer mit einem erfüllteren Liebesleben belohnt.

Potenz Training 4 in Training gegen Impotenz

Impotenz – Dann müssen Sie zum Arzt gehen

Wenn alle natürlichen Maßnahmen nicht helfen, um Ihre Erektionsprobleme zu lösen, sollten Sie Hilfe bei einem Arzt suchen. Erektile Dysfunktion kann nämlich ein Warnsignal sein, hinter dem sich ernsthafte Krankheiten verbergen. Diese können organisch oder psychisch sein. Je nach Ursache der Potenzstörung kann der Arzt eine passende Therapie empfehlen und gegebenenfalls Medikamente wie Viagra oder das Wochenend-Potenzmittel Cialis verschreiben.

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