Viagra ohne Arzt? Besser nicht!

Viagra ohne Arzt? Besser nicht!
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Egal welches Potenzmittel eingenommen wird, Sie sollten immer erst zum Arzt gehen. Der Arzt muss die Ursachen der Erektionsstörungen herausfinden und kann erst dann eine geeignete Behandlung in die Wege leiten. So sind Erektionsprobleme oft die Folge von Gefäßerkrankungen. Darum untersucht der Hausarzt oder Urologe auch Herz und Kreislauf. Sollte sich herausstellen, dass Sie unter einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, wird der Arzt keinen Potenzmittel verschreiben. Denn jede größere körperliche Anstrengung, so auch Sex, kann dann gefährlich sein. Männer mit einem Blutdruck unter 90/50 mmHg (Hypotonie) sollten PDE-5-Hemmer ebenfalls nicht einnehmen, da die Medikamente die Hypotonie verstärken können. (Quelle: www.versandapotheke-viagra.com)

Viagra alleine ist nicht schuld an einem Herzinfarkt, wie es oftmals zu lesen ist. Die Belastung durch den Sex ist vergleichbar mit Radfahren an fünf Prozent Steigung, also eine Höchstleitung für den Körper. Aus diesem Grund sollte eine bestimmte Belastungsfähigkeit vorhanden sein, wenn ein Mann Viagra einnimmt und danach Sex haben möchte.

Potenzmittel sollten nicht eingenommern werden bei:

  • einer schweren Störung der Leberfunktion (Leberinsuffizienz)
  • einer ausgeprägten Niereninsuffizienz (Dialysebehandlung)
  • Retinopathia pigmentosa (Erkrankung der Netzhaut)

Penismissbildungen schließen eine Behandlung mit Potenzmitteln nicht grundsätzlich aus. Jedoch müssen Männer, die an einer angeborenen Penisverkrümmung oder einer Bindegewebevermehrung (Fibrose) im Bereich des Penisschwellkörpers leiden, mit Viagra und Co. besonders vorsichtig umgehen. Ebenso gilt dies für Männer mit bestimmten Bluterkrankungen wie Leukämie und Sichelzellanämie, denn bei diesen Leiden kann eine Potenzpille leicht eine schmerzhafte Dauererektion (Priapismus) auslösen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Es kann vorkommen, dass die Wirkung eines Medikaments durch die Kombination mit einer anderen Substanz abnimmt oder sich verstärkt. Dem untersuchenden Arzt sollten deshalb alle Medikamente genannt werden, egal ob sie Ihnen wichtig oder unwichtig erscheinen. Ob Wechselwirkungen auftreten, ist unabhängig davon, ob ein Medikament freiverkäuflich oder nur mit einem Rezept zu kaufen ist.

Zu den Substanzen, die mit PDE-5-Hemmern in Wechselwirkung treten können, zählen:

  • Nitrate und Stickstoffmonoxid-Donatoren: die blutdrucksenkende Wirkung dieser Medikamente verstärkt sich oft, wenn der Patient zugleich einen PDE-5-Hemmer erhält; auch in Kombination mit Alpharezeptorenblockern, die Ärzte unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen einsetzen, sind Potenzpillen nicht zu empfehlen
  • Medikamente mit starken CYP3A4-Hemmern wie die Antimykotika (Antipilzmittel) Ketoconazol und Itraconazol. CYP3A4-Hemmer behindern den Abbau von PDE-5-Hemmern im Blut und verstärken darum oft seine Wirkung
  • Auch Grapefruitsaft kann CYP3A4-Enzyme in geringem Grade hemmen – während einer Vardenafil-Therapie ist darum ein Verzicht auf das herb-bittere Getränk ratsam.
Zusammenfassung
Viagra Original in Viagra ohne Arzt? Besser nicht!
Titel
Viagra ohne Arzt? Besser nicht!
Beschreibung
Viagra ist der bekannteste PDE-5-Hemmer und das beste Mittel gegen Erektionsprobleme. Doch wann sollte man(m) das Potenzmittel auf nicht einnehmen? Mehr Infos hier!
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Potenzsteigerung 1 in Viagra ohne Arzt? Besser nicht!

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